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Die Geschichte der Höfe und ihrer Bewohner

5. Jacop Dabelstein - Claus Martens

 

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1579 Jacop Dabelstein
1650 Hufner Marx Dabelstein
1674 Hinrich Dabelstein
1690 Harm Dabelstein
1731 Marx Dabelstein; der Vater stirbt 80jährig am 13.11.1737
1760 Harm Dabelstein
1765 Carsten Wagner; „Carsten Wagener dessen Vorweser war Harm Dabelstein und der Vater von diesem Marx Dabelstein wie auch dessen letzterer Vater wieder Harm Dabelstein, Hinrichs Sohn gewesen." Der Wert des Wohnhauses, zwei Altenteilskaten und einem Backhaus betrug zusammen 890 Reichstaler.
1781 Hinrich Krohn, Sohn des Hufners Marx Krohn aus Bargteheide heiratet die Tochter des Hufners Dabelstein, die bereits 1794 stirbt. Seine zweite Frau wird Anna Cath. Elis. Krohn aus Tremsbüttel. 1784 wird der Wert des Wohnhauses mit 670, der Altenteilskate mit 135 und des Backhauses mit 35 Reichstalern angegeben. Eine weitere Altenteilskate, die 1776 noch auf 55 Rtlr geschätzt wurde, ist in dieser Aufstellung nicht mehr aufgeführt.
1803 Volkszählung: im Hause des Hufners Hinrich Krohn (25 J.) leben außer seiner Frau Margreta geb. Timm und ihrer zweijährigen Tochter noch zwei Dienstboten (24 und 21 J.). Zum Haushalt seines Vaters, des Altenteilers Hinrich Krohn (53 J.), gehören dessen zweite Frau und vier Kinder im Alter von 4 bis 25 Jahren. Aus der Ehe mit Anna Marg. Elisabeth geb. Timm überleben nur vier von neun Kindern.
3.11.1836 "Es überläßt und tritt ab der Hufner Hinrieh Krohn zu Delingsdorf seine daselbst belegene Hufenstelle mit allen dazugehörigen Gebäunden und Ländereien und allen sonstigen ... namentlich einem Moortheils auf dem Itzstedter Moor, sowie die zur Stelle gehörigen Kirchstühle und Begräbnißplätze, ferner mit 6 Pferden, 2 Füllen und 10 Kühen, den hölzernen Eggen und l Staubmühle, nicht minder mit den vorhandenen Kornvorräthen der dießjährigen Ernte, der bestellten Wintersaat neben vorhandenem Dünger, ein gleiches mit allen sonstigen, der Stelle anklebenden Freiheiten und Gerechtigkeiten, aber auch Lasten und Beschwerden, an seinen ältesten Sohn Hinrich Krohn." Das Altenteil betrug 80 Rbt. jährlich. Die Abstandssumme 4000 Mark Cour. (oder 2.153 Rbt). Der Hoferbe stirbt bereits mit 54 Jahren und seine
1856 Witwe Elisabeth Krohn, geb. Dwenger, führt den Hof mit ihren Kindern und Hilfskräften weiter.
1864 Volkszählung: Die Witwe Elisabeth Krohn (56 J.) und ihre beiden Kinder (17 J. und 26 J.) sowie vier Dienstboten zwischen 21 und 25 Jahren, von denen keiner aus Delingsdorf stammt.
1872 Hinrich Krohn übernimmt mit 25 Jahren den Hof (Gemeindevorsteher von 1905 - 1910).
1884 Das Wohnhaus wird neu gebaut. Es ist ein Massivbau mit Schieferdach. Sieben Jahre später wird ein Kornschuppen im Anschluß an die Scheune errichtet.
3.3.1910 Wilhelm Krohn (Bürgermeister bzw. Gemeindedirektor von Mai 1945 bis Mai 1947)
1933 Die Tochter Anita und ihr Ehemann Claus Martens pachten den Hof. Der Hof wird als Lehrbetrieb geführt (bis 1963). Frau Martens bildet junge Frauen zu Hauswirtschafterinnen aus. Die Höchstdauer der Ausbildung beträgt zwei Jahre. Eine Zeitlang werden auch "Pflichtjahrmädchen" zugewiesen, die aus der Umgebung kommen. Bedingt durch die Kriegsjahre, kommt es erst
1951 zur Überschreibung des Hofes auf Claus Martens.
1963 Der Sohn Claus Martens pachtet den Hof.
1970 Claus Martens wird Eigentümer (Bürgermeister 1982 - 1994).
1976 Gesundheitliche Gründe veranlassen den Hofbesitzer, die Milch Viehhaltung aufzugeben und sich auf Schweinemast und Getreideanbau zu spezialisieren.
1988 Der Hof ist 65 ha groß (incl. gepachtete 21,5 ha). C. Martens betreibt Schweinemast (etwa 350 Tiere) und Marktfruchtanbau.
 
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